Feuerwehr - Feuerwehr Essenrode

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Feuerwehr

Cronik

100 Jahre Ortsfeuerwehr Essenrode
Die Ortsfeuerwehr Essenrode in der Gemeinde Lehre gehört zu den wenigen Wehren im Land, die neben einer Kapelle auch noch einen Spielmannszug betreiben. Dazu kommt eine außerordentlich erfolgreiche Jugendfeuerwehr, die seit Jahren intensive Kontakte zu ausländischen Jugendfeuerwehren in 7 europäischen Ländern unterhält. Deshalb ist ein Höhepunkt der 100 Jahrfeier das 3. Internationale Zeltlager in Essenrode.

Am 1. März 1906 finden sich 30 Bürger in der Gastwirtschaft Mette ein und gründen die Freiwillige Feuerwehr Essenrode und verpflichten sich den Dienst der Feuerwehr zu versehen, wenn die Gemeinde die Uniformen und Ausrüstung beschafft sowie jährlich 60 Mark in die Kasse zahlt. Einige Wochen später auf der ersten Hauptversammlung wird  als Hauptmann Ernst Lehrmann gewählt.
Als Gründungstag wird der 1. April 1906 bestimmt und am 26.4.1906 bekommt die Wehr eine  neue Handdruckspritze, mit der sogleich eine Spritzprobe auf dem Gutshof durchgeführt wird. Dann beginnt der Ausbildungs- und Pflegedienst. Es werden einheitliche Kommandos und Signale vom Kreisverband vereinbart und die Wehr nimmt in den folgenden Jahren an Übungen, Verbandsfesten usw. teil.
Auf der Versammlung im März 1913 wird Ernst  Glindemann zum Hauptmann gewählt.
Der erste Weltkrieg kommt und am Ende sind 5 gefallene Kameraden zu beklagen.
1920 hat die Wehr 35 Mitglieder und muß zu einem Schadensfeuer nach Jelpke ausrücken. Vier Kameraden besuchen 1921 einen Führerkursus in Dibbestorf und wieder ist ein Schadensfeuer in Jelpke.
Im Januar 1924 wird Otto Bosse zum Hauptmann gewählt und es wird beschlossen, das Kameraden, die über 75 Jahre alt sind, die Uniform abgeben sollen.
Es gelingt Otto Bosse 1927 eine Bezirksübung, Führerkursus und Kreisdelegiertentagung nach Essenrode zu bekommen, die als mustergültig bezeichnet wird. Nach einem Verbandstag 1929 gibt es Ärmelabzeichen für 10 und 20jährige Mitgliedschaft und ein Jahr später muß die Wehr zu einem Schadensfeuer nach Grassel. Die Wehr feiert 1931 das 25jährige Bestehen. Gleichzeitig ist die Delegiertenversammlung in Essenrode, es tagt der Kreisfeuerwehrverband und es werden Marsch-, Geräte- und Manöverübungen vorgeführt.
1933 wird die Kapelle gegründet.
1934 wird Wilhelm Engelke zum Wehrführer gewählt, da Hauptmann Bosse zum stellvertretenden Kreisbrandmeister gewählt wird.
Die Feuerwehren werden 1941 in einer Hilfspolizeitruppe eingegliedert. Dann kommen die Kriegswirren.  
Schon im Mai 1946 ist wieder eine Versammlung. Es werden die Neuerungen verlesen und auch die Kapelle formiert sich wieder. In der Wehr sind 43 Mitglieder, 14 passive und noch 3 Ehrenmitglieder.
Otto Vollheide wird 1948 zum Brandmeister gewählt, da Wilhelm Engelke verstorben ist. Die Wehr nimmt wieder an Wettkämpfen teil.
Am 1. Mai 1951 wird  erstmals nachmittags ein Preisschießen und abends ein Tanzvergnügen veranstaltet. Die Kameraden der Wehr nehmen wieder an den Wettkämpfen teil und besuchen die Feuerwehrfeste der umliegenden Orte.
Im Juni 1956 wird das 50jährige gefeiert mit Kommers, Übungen und Vorführungen sowie einem Umzug.
Otto Vollheide tritt 1959 aus Altersgründen zurück und Karl Zipse wird zum Brandmeister gewählt. Der Ort bekommt die Wasserleitung und die Kameraden werden in die Handhabung der Wasserentnahme an Ober- und Unterflurhydranten eingewiesen.
Die Wehr bekommt 1963 einen VW-Bus als Transportfahrzeug und ein Jahr später übernimmt sie den Feuerschutz für Jelpke.
Es wird die Jugendfeuerwehr gegründet.
1964 wird der Spielmannszug gegründet.
1966 wird das 60jährige Bestehen groß gefeiert und bestimmt können sich die älteren Kameraden noch an die Flugvorführungen, Fallschirmspringer und den Zeppelin erinnern. Ein Jahr später wird eine Alarmierungssirene angeschafft.
Die Wehr bekommt 1970 einen Mannschaftswagen (Opel Blitz) und es werden regelmäßig Schulungsabende abgehalten.
Fritz Gaus wird 1971 zum Brandmeister gewählt und die Wehr feiert das 65jährige Bestehen, bei dem die Übergabe des neuen Garätehauses erfolgt.
Im Zuge der Gebietsreform kommt die Wehr 1973 zum Landkreis Braunschweig und somit zum Unterkreis Lehre und die Löschhilfe für Jelpke wird bis 1980 verlängert.
1977 bekommen wir den Betford als Mannschaftswagen.
Siegfried Zank wird 1983 zum Brandmeister gewählt und 1984 ist wieder ein Tanz in den Mai.
1986 wird der Gedenkstein am Feuerwehrhaus aufgestellt.
1987 werden von der Jugendfeuerwehr die ersten Auslandskontakte geknüpft.
Zum 30jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr findet das „Erste Internationale Zeltlager“ mit unseren ausländischen Freunden aus Frankreich und Österreich statt.
1990 wird die Partnerschaft mit Eschenrode aufgenommen.
1997 wird mit dem Anbau am Feuerwehrgerätehaus  begonnen und wir bekommen das LF/8 von GFT.
Das Highlight im Jahre 2000 ist das „Zweite Internationale Zeltlager“  in Essenrode. Für eine Woche wird mit Gruppen aus Österreich, Frankreich, Polen, Ungarn und Litauen der europäische Gedanke gelebt.
Detlef Pieper wird 2001 zum Ortsbrandmeister gewählt und sein  Stellvertreter wird Stefan Vollheide. Zum Kapellmeister wird Ernst Wilhelm Stieghan gewählt. Jugendfeuerwehrwart wird Frank Jörke und Spielmannszugführer wird Torsten Rübenack.
Wegen schwerer Mängel wird das LF8 2002 nach nur 5 Jahren durch ein LF8/6 der Firma Metz-FGL ersetzt. Dieses Fahrzeug verfügt über einen 660 Liter großen Wassertank und eine 50 Meter lange Schnellangriffseinrichtung.
Die Löschgruppe fährt 2004 gemeinsam mit der Feuerwehr Grassel zur PTB nach Braunschweig und wird dort von der Werksfeuerwehr ausgebildet.
An der Brunsroder Straße brennen im Sommer 2005 ca. 180 Rundballen Stroh ab. Da diese sehr dicht am Waldrand liegen, hat dies einen Großeinsatz zur Folge, in dessen Verlauf die Feuerwehren Kl. Brunsrode, Wendhausen, Flechtorf, Lehre und ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Wolfsburg zum Einsatz kommen. Die Nachlöscharbeiten dauern noch weitere 2 Tage an.
Die Feuerwehr Essenrode begeht 2006 ihr 100jähriges Jubiläum und plant für das laufende Jahr eine Vielzahl von Aktivitäten. Höhepunkt wird das „Dritte Internationale Zeltlager“ sein.



 
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